ContinuousBookViews vertikale Scrollbar reserviert 2 Spalten, die vorher
nicht aus der Wrap-Breite herausgerechnet wurden — der Text wurde also
2 Zeichen breiter gewrappt, als tatsächlich sichtbar war, wodurch die
Scrollbar die letzten 1-2 Buchstaben jeder Zeile überdeckt hat. Bei
schmalen Terminals (großer Font, wenig Spalten) war das besonders
auffällig, betraf strukturell aber jede Breite.
Fix: overflow-x: hidden (eine ungewollte horizontale Scrollbar hat
zusätzlich eine Zeile unten geklaut) + overflow-y: scroll (hält die
Scrollbar-Breite von Anfang an konstant, kein Rätselraten je nach
Inhaltsgröße) in book_view.py. reader_screen.py misst die Wrap-Breite
jetzt am Container statt an book_view selbst (vermeidet einen
Miss-nach-Einschränken-Zirkelbezug bei wiederholten Resizes) und rechnet
die feste Scrollbar-Breite (SCROLLBAR_GUTTER=2) heraus; beim Anwenden
des Layouts wird sie wieder daraufgerechnet, damit book_view.styles.width
weiterhin fürs Zentrieren passt.
Getestet: content_region-Breite stimmt jetzt exakt mit der Wrap-Breite
über sechs verschiedene Terminalbreiten (60-200 Spalten, inkl. des
120-Zeichen-Cap-Bereichs) überein — vorher lag sie durchgehend 2 Spalten
darunter. Voller Regressionstest (Scroll, Fußnote, Resize) läuft weiter
fehlerfrei.
Neues diora_tui/statusbar.py: StatusBar-Widget, unten rechts auf Bibliotheks-
und Reader-Screen, zeigt Akkustand (psutil.sensors_battery(), degradiert
sauber zu reiner Uhrzeit auf Geräten ohne Akku) + aktuelle Uhrzeit,
sekündlich aktualisiert.
Getestet: Anzeige und Aktualisierung auf beiden Screens verifiziert.
Library-Screen synct jetzt selbstständig statt den expliziten `sync`-Befehl
vorauszusetzen: einmal im Hintergrund direkt nach dem Start (neue Bücher/
Fortschritt erscheinen, sobald fertig), einmal abgewartet beim Beenden über
q (DioraTuiApp.action_quit). Beides best-effort — ohne gespeicherte
Zugangsdaten oder bei Netzwerkfehlern bleibt die lokale Bibliothek
unangetastet nutzbar.
Bibliotheksliste sortiert jetzt nach zuletzt geöffnetem Buch (progress.json
updated_at, neueste zuerst) und blendet gelesene Bücher standardmäßig aus
(EBook.is_read aus dem Sync-Snapshot, lokal in library.json gespiegelt) —
r-Taste zeigt sie für die Sitzung wieder an.
Getestet: vollständig isoliert (Pfad-Konstanten gemonkeypatcht statt echter
~/.config-/~/.local/share-Dateien) gegen einen echten Dev-Server mit zwei
Büchern unterschiedlichen Gelesen-Status und Fortschritts-Zeitstempeln —
Auto-Sync, Filter-Default, Toggle und Sortierreihenfolge korrekt bestätigt;
Sync-vor-dem-Beenden separat verifiziert (kein echter Hänger, nur ein
Test-Timing-Artefakt ohne pilot.pause()).
Reader zeigt Bücher jetzt als eine fortlaufende Ansicht über alle Kapitel
statt Kapitel für Kapitel (diora_tui/blocks.py, layout.py, book_view.py,
reader_screen.py). blockIndex wird exakt wie app.js' EPUB_BLOCK_SELECTOR
gezählt (p/h1-6/li/blockquote/dt/dd/figcaption + kindlose divs), inklusive
linear="no"-Spine-Einträgen — app.js filtert die nicht, und Skippen hätte
sowohl Fußnoten-Ziele verfehlt als auch alle folgenden Blockindizes gegen
den Web-Reader verschoben. innerFraction ist eine zeilenbasierte Näherung
(Terminal hat keine Pixel-Geometrie), was funktioniert, weil der
Furthest-Wins-Vergleich primär nach blockIndex sortiert.
Rendering nutzt Textuals Line-API (ContinuousBookView.render_line) statt
eines einzelnen riesigen Static — bei großen Büchern (mehrere reale
heruntergeladene Bücher haben zehntausende Blocks) hätte ein Static den
Layout/Paint-Pass auf über eine Minute gebracht. Zusätzlich cached
diora_tui/cache.py das (Buch, Layout)-Paar pro (Datei, Breite) auf Platte
für schnelles Wiederöffnen. Text ist auf 120 Zeichen begrenzt und
zentriert.
Fußnoten (f-Taste, FootnoteScreen): Erkennung wie app.js'
_looksLikeFootnoteLink; Ziel-Auflösung sammelt IDs aus dem ganzen
Block-Teilbaum (nicht nur vom Block-Tag selbst), weil Fußnoten-Ziele
häufig auf einem inneren <a> statt dem umschließenden <p> sitzen.
Progress-Sync ist jetzt bidirektional, ohne Übersetzungsschicht nötig, da
beide Seiten dasselbe Anchor-Format nutzen: sync zieht book_progress aus
dem Snapshot in den lokalen Store (furthest-wins); der Reader schickt bei
offenen server-verknüpften Büchern Updates zurück (force: false, im
Hintergrund-Worker).
Verschlüsselungs-Key-Beschaffung ergänzt um den Fallback
localStorage.getItem(...) falls die Clipboard-API in der Konsole
verweigert wird.
Getestet: Blockindex-/Fußnoten-Korrektheit gegen reale Bücher (u.a.
3686/3686 aufgelöste Fußnoten bei einem Zizek-Band), Anchor-Mathematik
per Unit-Test, vollständiger Pilot-Test (Navigation, Scroll,
Kapitelsprung, Fußnoten-Peek, Resize), Performance-Messung über mehrere
Buchgrößen inkl. Cache-Effekt (größtes Buch: ~34k Blocks, kalt ~20-30s,
warm ~5s), Save/Restore-Round-Trip 5x wiederholt gegen eine
Race-Condition beim ersten Post-Load-Scroll, und Progress-Push
End-to-End gegen einen echten Dev-Server verifiziert.
diora_tui/crypto.py:derive_key_b64 reproduziert app.js' deriveAndStoreKey()
(PBKDF2-HMAC-SHA256, 200000 Iterationen, Salt "diora:"+username) — der
`sync`-Prompt bietet das jetzt als Standardweg zum Schlüssel an, als
Alternative zum bisherigen Weg über die Browser-Konsole (await
exportEncKey()). Funktioniert nur für Accounts, die den Key je über
diora's "Unlock with password"-Formular abgeleitet haben; ein falsches
Passwort/Account führt zu einem abgefangenen DecryptError ("falscher
Key?"), nie zu stillem Fehlverhalten.
Getestet: zwei unabhängige PBKDF2-Implementierungen (hashlib,
cryptography) stimmen für die verwendeten Parameter byte-genau überein;
vollständiger sync-Lauf gegen einen echten Dev-Server mit einem Buch, das
unter einem exakt so abgeleiteten Key verschlüsselt wurde, entschlüsselt
korrekt; falsches Passwort wird sauber als Fehler gemeldet statt
abzustürzen.
Neuer `sync`-Subcommand: authentifiziert über den Personal-Access-Token
gegen GET /api/sync/ + GET /books/<id>/data/, entschlüsselt Metadaten und
Buchbytes lokal mit AES-256-GCM (diora_tui/crypto.py, kompatibel zu
static/js/app.js' encryptBytes/decryptBytes) und legt EPUBs als normale
Dateien in der Library ab — PDFs werden übersprungen. Zugangsdaten
(Server-URL, Token, Base64-Key) landen auf Wunsch in
~/.config/diora-tui/config.json (0600), sonst interaktive Abfrage pro Lauf.
Lesefortschritt wird bewusst noch nicht synced: der Server verankert
Position als "blockIndex:innerFraction" in der Absatz-Nummerierung des
Web-Readers, die nicht 1:1 auf das Kapitel-basierte scroll_fraction dieser
TUI abbildet — ein naiver Abgleich würde falsche Positionen liefern.
Getestet: AES-GCM-Rundreise + Falsch-Schlüssel-Ablehnung, vollständiger
sync-Lauf gegen einen echten Dev-Server (Token/Key-Abfrage, Download,
Entschlüsselung, Dedup bei erneutem Lauf, Fehlerfälle bei falschem
Token/Key, --save inkl. 0600-Datei und Wiederverwendung ohne Prompt).
Python + Textual, unter tui/. Liest EPUBs aus einem Bibliotheksordner,
zeigt Kapitel als Fließtext, j/k/Pfeiltasten zum Scrollen, n/p für
Kapitelwechsel. Fortschritt wird lokal (progress.json via platformdirs)
nach demselben "furthest wins"-Prinzip wie diora's Web-Reader gespeichert,
damit ein Sync-Layer gegen die künftige diora-API später ohne Rewrite
andocken kann. Vorerst rein lokal, kein Server-Kontakt, keine
Verschlüsselung.