diora-web/tui/README.md
marwin b1a04d2a65 TUI: Auto-Sync bei Start/Beenden, Sortierung nach zuletzt geöffnet, Gelesen-Filter
Library-Screen synct jetzt selbstständig statt den expliziten `sync`-Befehl
vorauszusetzen: einmal im Hintergrund direkt nach dem Start (neue Bücher/
Fortschritt erscheinen, sobald fertig), einmal abgewartet beim Beenden über
q (DioraTuiApp.action_quit). Beides best-effort — ohne gespeicherte
Zugangsdaten oder bei Netzwerkfehlern bleibt die lokale Bibliothek
unangetastet nutzbar.

Bibliotheksliste sortiert jetzt nach zuletzt geöffnetem Buch (progress.json
updated_at, neueste zuerst) und blendet gelesene Bücher standardmäßig aus
(EBook.is_read aus dem Sync-Snapshot, lokal in library.json gespiegelt) —
r-Taste zeigt sie für die Sitzung wieder an.

Getestet: vollständig isoliert (Pfad-Konstanten gemonkeypatcht statt echter
~/.config-/~/.local/share-Dateien) gegen einen echten Dev-Server mit zwei
Büchern unterschiedlichen Gelesen-Status und Fortschritts-Zeitstempeln —
Auto-Sync, Filter-Default, Toggle und Sortierreihenfolge korrekt bestätigt;
Sync-vor-dem-Beenden separat verifiziert (kein echter Hänger, nur ein
Test-Timing-Artefakt ohne pilot.pause()).
2026-08-15 20:30:09 +02:00

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Markdown

# diora-tui
EPUB-Reader im Terminal — die erste Stufe einer TUI-Version von diora.
Zeigt ein Buch als **eine durchgehende Ansicht** über alle Kapitel hinweg (wie diora's
Web-Reader), nicht Kapitel für Kapitel. Lesefortschritt wird als dieselbe
`"blockIndex:innerFraction"`-Positionsangabe geführt wie der Web-Reader (`books/models.py`,
`EBookProgress`) — `blockIndex` zählt dabei exakt wie `static/js/app.js`s
`EPUB_BLOCK_SELECTOR` (`p, h1-h6, li, blockquote, dt, dd, figcaption` + textbasierte
`div`s ohne Element-Kinder), fortlaufend über das ganze Buch. Dadurch ist die Position
zwischen TUI und Web-Reader direkt vergleichbar, und `diora-tui sync` kann Fortschritt in
beide Richtungen synchronisieren (siehe unten).
Fortschritt wird — genau wie im Web-Reader (`save_progress`) — nur vorwärts überschrieben
("furthest wins"), lokal in `progress.json` (`~/.local/share/diora-tui/`, via
`platformdirs`), damit ein älterer/gestaffelter Lauf nie eine bereits weiter gelesene
Position zurücksetzt.
## Setup
```bash
cd tui
pip install -e .
```
## Nutzung
```bash
diora-tui --library ~/Books # Standard: ~/Books
```
Tastenkürzel:
- `↑`/`k`, `↓`/`j` — zeilenweise scrollen
- `n` — nächstes Kapitel, `p` — vorheriges Kapitel
- `f` — Fußnote in der Nähe der aktuellen Position anzeigen (Peek-Overlay, `Escape`/`f`/`q`
zum Schließen); Erkennung folgt derselben Heuristik wie `app.js`s
`_looksLikeFootnoteLink` (Link in/um `<sup>`, Klassenname mit note/footnote/fn, oder
`epub:type="noteref"`)
- `Enter` — markiertes Buch aus der Bibliothek öffnen
- `r` (in der Bibliothek) — gelesene Bücher ein-/ausblenden (siehe unten)
- `Escape` / `q` — zurück zur Bibliothek (im Reader) bzw. beenden (in der Bibliothek)
Der Fließtext ist auf 120 Zeichen Breite begrenzt und horizontal zentriert (lesbarer als
volle Terminalbreite bei breiten Fenstern).
Die Bibliotheksansicht ist nach zuletzt geöffnetem Buch sortiert (neueste zuerst; anhand
des Zeitstempels der zuletzt gespeicherten Position), und blendet gelesene Bücher
standardmäßig aus (`EBook.is_read` aus dem Sync-Snapshot, lokal in `library.json`
gespiegelt) — `r` zeigt sie wieder an, für diese Sitzung.
## Bücher + Fortschritt vom Server holen (`diora-tui sync`)
Sobald einmal Zugangsdaten gespeichert sind (`~/.config/diora-tui/config.json`, siehe
unten), synct `diora-tui` **automatisch** — einmal leise im Hintergrund beim Start (neue
Bücher + Fortschritt werden nachgeladen, die Bibliotheksliste aktualisiert sich von
selbst) und einmal beim Beenden über `q` (kurzer Moment Verzögerung, bevor die App
tatsächlich schließt). Der explizite Befehl ist für's Ersteinrichten und für
Nicht-interaktive Nutzung (Cron o.ä.):
```bash
diora-tui sync # nutzt gespeicherte Zugangsdaten, sonst interaktive Abfrage
diora-tui sync --server https://diora.creamfresh.xyz --save # einmalig einrichten + speichern
```
Lädt alle EPUBs des Accounts über `GET /api/sync/` + `GET /books/<id>/data/` herunter,
entschlüsselt sie lokal (AES-256-GCM, kompatibel zu `static/js/app.js`) und legt sie als
normale `.epub`-Dateien in `--library` ab (Dateiname `<id> - <Titel>.epub`) — von da an
funktionieren sie wie jedes andere lokale Buch. Bereits heruntergeladene Bücher werden
beim nächsten Lauf übersprungen (kein erneuter Download). Der Fortschritt aus dem Snapshot
wird dabei ebenfalls übernommen (nur vorwärts, wie lokal auch).
Während ein so heruntergeladenes Buch geöffnet ist (erkennbar am `<id> - `-Dateinamens-
Präfix), schickt der Reader Fortschritts-Updates zusätzlich zurück an den Server
(`POST /books/<id>/progress/`, `force: false` — überschreibt also nie eine weiter
gelesene Position, egal ob die vom Web-Reader oder einem anderen Gerät stammt). Rein
lokale Bücher (ohne dieses Präfix) bleiben unangetastet, kein Netzwerkzugriff.
Dafür nötig, beim ersten Lauf abgefragt (danach optional lokal gespeichert unter
`~/.config/diora-tui/config.json`, `chmod 600`):
- **Server-URL** — z.B. `https://diora.creamfresh.xyz`.
- **API-Token** — diora → Einstellungen (`/accounts/settings/`) → "Personal Access Token".
- **Verschlüsselungs-Key** — der AES-256-Schlüssel, mit dem deine Bücher clientseitig
verschlüsselt wurden. Der `sync`-Prompt bietet zwei Wege:
1. **Aus Benutzername + Passwort ableiten** (Standard) — reproduziert exakt, was diora's
"Unlock with password"-Formular im Browser tut (PBKDF2-HMAC-SHA256, 200.000
Iterationen, Salt `"diora:" + username`; siehe `static/js/app.js:deriveAndStoreKey`).
Funktioniert nur, wenn der Account diesen Weg im Browser mindestens einmal benutzt
hat — sonst wurde der Key ursprünglich zufällig im Browser erzeugt, und diese
Ableitung trifft ihn nicht. `sync` meldet einen falschen Key als
Entschlüsselungsfehler (harmlos, kein Datenverlust), nie als falsches Ergebnis.
2. **Base64-Key direkt einfügen** — für den Fall, dass Weg 1 nicht passt. Der
Export-Button dafür ist im Browser-UI aktuell nicht verdrahtet (`exportEncKey()` in
`app.js` existiert, hat aber keinen sichtbaren Button); bis das nachgezogen ist, in
der Browser-Devtools-Konsole auf der diora-Seite (nicht `/accounts/settings/` — die
lädt `app.js` nicht) ausführen: `await exportEncKey()` — kopiert den Key ins
Clipboard, von dort ins `sync`-Prompt einfügen. Schlägt das mit einem
`NotAllowedError`/`InvalidAccessError` fehl, stattdessen direkt aus `localStorage`
lesen: `localStorage.getItem('diora_enc_key_' + window.USER_ID)`.
Der Key/Token wird genauso vertrauensvoll behandelt wie im Web-Client (dort liegt der
Schlüssel unverschlüsselt in `localStorage`): lokal als Klartext in einer 0600-Datei.
## Performance bei großen Büchern
Sehr große Bücher (mehrstellige Tausend Absätze — z.B. Sammelbände) können beim
*ersten* Öffnen mehrere Sekunden bis niedrige zweistellige Sekunden brauchen (Parsing +
Zeilenumbruch-Berechnung für die durchgehende Ansicht). Ein zweites Öffnen desselben
Buchs bei gleicher Terminalbreite ist dank Cache (`~/.cache/diora-tui/layout_cache/`)
deutlich schneller. Das Rendering selbst skaliert nicht mit der Buchgröße — nur die
tatsächlich sichtbaren Zeilen werden gezeichnet (Textual Line API), nicht das ganze Buch
auf einmal.
## Grenzen der aktuellen Version
- Nur EPUB, kein PDF — `sync` lädt PDFs im Account gar nicht erst herunter (übersprungen,
wird gemeldet), da der Reader sie ohnehin nicht darstellen kann.
- Text wird als Fließtext ohne Bild-/Layout-Rendering dargestellt.
- `innerFraction` (die Position *innerhalb* eines Blocks) ist eine Terminal-Näherung
(zeilenbasiert statt pixelbasiert wie im Browser) — für die Fortschritts-Sortierung
zählt primär `blockIndex`, der exakt mit dem Web-Reader übereinstimmt; `innerFraction`
ist nur ein Tiebreaker innerhalb desselben Blocks.